EU: Abgasobergrenze vorgeschlagen
Die Europäische Kommission hat ihre Vorschläge zur Verringerung von Treibhausgasen bei kleinen Nutzfahrzeugen vorgelegt, dies berichtet heute die Stuttgarter Zeitung.
Die Abgasobergrenzre von 160 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer soll nicht ab 2012, sondern erst ab 2016 gelten. Demnach gibt die EU mehr Anpassungszeit allen Fahrzeugherstelllern. In den nächsten Wochen sollen der EU-Ministerrat und das Europaparlament über die Gesetzevorschläge entscheiden.
Bis 2016 dürfen die Abgase für Kleinnutzfahrzeuge im Flottendurchnitt einen Wert von 175 Gramm CO2 pro Kilometer nicht überschreiten. Der Anpassungsprozess muss aber schon 2013 beginnen.
Erleichterungen auch für schwere Fahrzeuge
Die EU-Kommission hat auch Erleichterungen für schwere Nutzfahzeuge vogeschlagen. Demnach dürfen diese mehr CO2 ausstoßen als leichte. Das vorgeschlagene Projekt betrifft Transporte mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen und kleine Pick-up-Lieferwagen.
In Bezug auf die Tatsache, dass für die Berechnung der Flottendurschnitt von Belang ist, soll die ganze Flotte zusamengelegt und gemeinsam erfasst werden.
Sollte ein Hersteller es nicht schaffen, sich der neuen Regelung anzupassen, muss er seine Produktion nicht unterbrechen, sondern soll er diese Fahtzeuge mit Transportern ausgleichen, die unter der Abgasobergrenze liegen.
Was wird mit alten Nutzfahzeugen passieren?
Die vorgeschlagene Regelung betrifft nur neue Fahzeuge.An dieser Stelle ist hervorzuheben, dass sie nicht nur in Europa hergestellte Nutzfahzeuge, sondern auch alle anderen Kontinente berücksichtigt. Die, die schon auf den Markt gebracht worden sind, können weiter genutzt werden. Kein Altfahrzeug soll von der Straße genommen werden.


















